Dezember 14

Die Energiekosten steigen in den letzten Monaten in vielen Ländern der Welt. Besonders Strom- und Gaspreise sind von enormen Preissteigerungen betroffen. Doch was können Eloxalbetriebe gegen diese Kostensteigerung kurzfristig tun? Es gibt einige Möglichkeiten, die eigenen Verfahren energieeffizienter zu gestalten.

Direkte Einsparung beim Eloxal-Prozess

Mit bestimmten Eloxalverfahren lassen sich unmittelbar Energiekosten senken. So bietet das ENSAVAL-Verfahren, auch bekannt als Alfinox 510, eine Gesamtersparnis von bis zu 13 Prozent der Gesamtkosten. Das gelingt dadurch, dass eine  erhöhte Betriebstemperatur von über 21°C möglich ist, Kühlenergie eingespart wird und sich der Aluminiumgehalt bei ca. 25 – 30 g/l Al einpendelt. So ist in der Regel auch kein Neuansatz des Bades erforderlich. Dabei zeigt das ENSAVAL-Verfahren eine deutlich geringere Temperaturempfindlichkeit gegenüber herkömmlichen Verfahren und führt nicht zur Ausbildung weicher Anodisationsschichten. So kann bereits im Eloxal-Prozess Energie gespart werden.

Der Sealing-Prozess als weitere Optimierungsmöglichkeit

Das traditionelle Heißverdichten ist ebenfalls ein energieintensiver Prozess. Neben der Möglichkeit, klassische oder schwermetallfreie Alufinish-Kaltverdichtungsprodukte oder die Qualanod-zugelassene Mitteltemperaturverdichtung Alfiseal 969 einzusetzen, kann man den Sealing-Prozess auch effizienter gestalten.

Mittels reduzierter Verdichtungszeiten ist es so zum Beispiel möglich, zeitgleich Energie einzusparen. Dies ermöglicht das FastsealAL-Verfahren (Alfiseal 938), mit dessen Hilfe die Verdichtungszeit auf bis zu eine Minute je µm verkürzt werden kann. Das metallfreie Additiv vermeidet dabei effektiv “fingerprints” auf gefärbter Ware und führt gleichzeitig zu verlängerten Badstandzeiten dank “never-dump”-Fahrweise.

Auch im Eloxalbetrieb kann Energie gespart werden

Es zeigt sich also, dass es einige, einfache Möglichkeiten gibt, den Eloxalbetrieb energieeffizienter zu gestalten und Kosten zu senken. Die genannten Produkte sind ein Beispiel dafür und wirken auch gleichzeitig positiv auf das anodisierte Endprodukt. Denn neben der Energieeinsparung bleibt natürlich auch die Qualität der ausgelieferten Ware erhalten.

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