Juni 24

Welche Einflüsse ermöglichen schmale oder breite Poren beim Anodisieren?

Beim Gleichstrom–Schwefelsäure Anodisationsprozess (Eloxalprozess) entsteht eine künstliche Oxidschicht auf dem behandelten Aluminium. Diese Schicht weist spezielle charakteristische Eigenschaften auf. Eine davon ist ihre Porosität. Die Porosität der Schicht ermöglicht zum Beispiel die Einlagerung von Farbpigmenten und ist somit ein wichtiges Kriterium für eine mehr oder weniger intensive Färbung von anodisierten Oberflächen.

Wie kann man die Porosität der Aluminiumoxid – Schicht beeinflussen?

Gerade diese Frage ist in der täglichen Praxis wichtig, ermöglicht sie doch schnelles Eingreifen und Optimieren, falls es unerwartete Ergebnisse gibt. Die Porengröße kann dabei zu sowohl gewünschten, als auch unerwünschten Eigenschaften einer Anodisationsschicht führen. So erreicht man beispielsweise eine bessere Einfärbung bei großporigen Oxidschichten (es kann mehr Farbe eingelagert werden). Höhere Porosität wiederum bedeutet auch weichere Eloxalschichten, was die Widerstandfähigkeit der Schicht herabsetzt. Zudem sind großporige Aluminiumoxidschichten auch schlechter verdichtbar, was gegebenenfalls Qualitätsprobleme (schlechte Verdichtungswerte) nach sich ziehen kann.

Daher versucht man im Anodisationprozess meist, einen geeigneten Mittelweg zu finden, der alle Eigenschaften zu einem positiven Endergebnis kompensiert.

Welche Parameter können hierzu variiert werden?

Die nachfolgende Tabelle zeigt einen einfachen Überblick über Maßnahmen und Wirkung


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